EPA_Landmarks-2012(Wien, 23. November 2011). Zum Abschluss einer Initiative für mehr Kreativität am Plakat lud EPAMEDIA am Dienstag, 22. November, ab 18 Uhr in das MuseumsQuartier in Wien. Ein Ergebnis war sofort beim Betreten der Ovalhalle zu sehen: vor den Wänden standen die Kreativplakate zu den zwölf Monaten des Jahres 2011. Die Höhepunkte des Abends: eine pointierte Gesprächsrunde mit Dr. Helene Karmasin, Dr. Elisabeth Ochsner, Tibor Bárci und Clemens Coudenhove und die Präsentation des Kalenderplakat-Kalenders 2012. 

Seit ihrer Übernahme der EPAMEDIA Geschäftsführung 2009 ist es Dr. Monika Lindner und Mag. Wolfgang Wagner ein besonderes Anliegen, das Plakat als das Flaggschiff der heimischen Außenwerbung zu fördern und seine Vorteile zu verdeutlichen. Das Jahr 2011 war der Förderung der Kreativität gewidmet, ein wichtiges Merkmal der Plakatqualität. Dr. Lindner: „Österreich ist ein Plakatland. Das Plakat ist das Flaggschiff der Außenwerbung. Wir wollten mit dieser Initiative eine Spielwiese für Kreativität schaffen und den Mut zu Kreativität anspornen.“

Zwölf Kreativagenturen waren eingeladen, einen Monat ihrer Wahl ohne Sachzwänge zu charakterisieren. Diese Leistungsschau heimischer Kreativität war aktuell ein Jahr lang an prominenten Plakatstellen im 24-Bogen-Format zu sehen und ergab gebündelt einen Kalender für das Jahr 2012. Ein wichtiger Partner war auch die Druckerei Gerin, die Druckkosten der Plakate übernommen hat. Mit diesem Abend wollten Dr. Lindner und Mag. Wagner aber auch jenen zwölf Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Wirtschaft und Politik danken, die die Initiative mit Statements zum Stellenwert des Plakats und der Außenwerbung unterstützt haben.

 

Gedankenaustausch zu Kreativität und Plakat

Nach der Begrüßung durch Dr. Lindner und Mag. Wagner übernahm Clemens Coudenhove, stellvertretender Chefredakteur Horizont, das Mikro und moderierte den Gedankenaustausch zu Kreativität und Plakat mit Dr. Helene Karmasin, Gründerin und Gesellschafterin Karmasin Motivforschung, Dr. Elisabeth Ochsner, PANMEDIA, und Tibor Bárci (Vertreter der Kreativszene).

Dr. Elisabeth Ochsner blickte hinter die Kulissen der Arbeit von Mediaagenturen, auf Kommunikationsaufgaben und Kommunikationsleistung der „Out-of-home-Medien“, skizzierte die wichtigsten Funktionen eines Plakats und die Befindlichkeiten der Auftraggeber, wagte einen Blick in eine Zukunft mit zunehmender Digitalisierung und Diversifizierung.

Tibor Bárci hielt an seiner These „Kreativität ist gut für das Geschäft“, die er auch als Präsident der CCA immer vertreten hatte, fest. Für ihn definiert sich das Plakat durch das Verhalten der Menschen, die meist mit einer bestimmten Geschwindigkeit daran vorüber gehen oder fahren. Die Botschaft muss schnell erkannt werden. Das Plakat sehen alle. Bárci: „Es gibt keinen Streuverlust, nur einen Streugewinn!“ Er appellierte an die jungen Kreativen in die USA und nach Großbritannien zu gehen, dort „Plakat zu lernen“: „Wenn Sie zurückkommen, werden Sie gefragt sein und Erfolg haben.“

Dr. Helene Karmasin: „Plakate haben Wirkung. Das zeigen Beispiele aus der Praxis wie Eybl, Römerquelle, Palmers, Benetton oder H&M. Sie sind die einzige Werbung, durch die sich die Menschen nicht gestört fühlen. Die Gesellschaft sollte für die Medien im öffentlichen Raum kämpfen und sich nicht immer mehr in sich zurückziehen. Ein gutes Plakat ist mehr als eine kondensierte Botschaft, es geht um das Zusammenwirken von Bild und Text. Es muss provozieren können. Ziel ist es, zu verkaufen. Gute Plakate machen süchtig nach Produkten.“

So unterschiedlich die Positionen sonst waren, Einigkeit bestand darin, dass Plakate nicht zu allgemeinen Mistkübeln – Hauptsünder Politik – verkommen dürfen, keine aufgeblasenen Anzeigen sind, dass die Qualität einer Plakatlandschaft auch durch die Anzahl der Stellen definiert wird und dass es im internationalen Vergleich immer noch sehr viele Standorte in Österreich gibt.

Aus dem Publikum meldeten sich Rudolf Reisner (Wirz) und Susanne Koll (Omnicom Media) zu Wort. Für Reisner liegt ein Grund für die enorme Wirkung des Plakats in seiner Größe, er schwört auf das 24-Bogen-Format. Koll berichtete von ihren jüngsten Reisen nach London und Griechenland: „Schon die Plakate am Flughafen Heathrow waren eine Inspiration. Erschreckend ist Griechenland: keine Plakate zu sehen, bestenfalls weiße Flächen oder einzelne Planken.“

Günter O. Lebisch, ComCom, zum Plakat: „Das Plakat wirkt. Auf den ersten Blick! Oder gar nicht. Das heißt, das Plakat muss auffallen, muss provokativ sein, muss ein „kreativer Skandal“ sein, muss sympathisch sein, muss sich kurzhalten, muss einfach sein, muss effizient sein, muss die Marke transportieren. Das Plakat muss plakativ sein. Das Plakat muss das in Sekundenbruchteilen schaffen. Dann ist das Plakat unschlagbar.“

Zwölf Kreativagenturen und der Plakatkalender

Danach standen zwölf Kreativagenturen im Mittelpunkt. Ihre Monatsplakate, zusammengefasst in einem Kalender 2012 in limitierter Auflage, wurden zu einer Visitenkarte für Österreichs Kreativszene. EPAMEDIA dankte den Verantwortlichen und Kreativen von Czerny&Plakolm (Jänner), Wirz Werbeagentur (Februar), 1010 Werbeagentur (März), Demner, Merlicek & Bergmann (April), PKP BBDO (Mai), Publicis (Juni), Lowe GGK (Juli), ideenwerk (August), Euro RSCG Vienna (September), McCann Erickson (Oktober), Young & Rubicam (November) und Wien Nord (Dezember).

Parallel dazu waren Christian Ludwig Attersee, Dr. Ingried Brugger, Direktorin Bank Austria Kunstforum, Prof. Karlheinz Essl, Essl Museum, Mag. Erwin Hameseder, Generaldirektor Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, Dr. Agnes Husslein-Arco, Direktorin Österreichische Galerie Belvedere, Günter O. Lebisch, ComCom, Dr. Reinhold Mitterlehner, Wirtschaftsminister, Univ.-Prof. Dr. Stephan Schmidt-Wulffen, Rektor der New Design University, St. Pölten, Dr. Klaus Albrecht Schröder, Direktor Albertina, Prof. Matthias Spaetgens, Universität für angewandte Kunst Wien, Mag. Stefan Szyszkowitz, Vorstandsdirektor EVN, der Einladung gefolgt, ihre Überlegungen zum Stellenwert des Plakats und der Außenwerbung in unserer Gesellschaft zu übermitteln. Die Statements sind im Kalender nachzulesen – ebenso wie die Gestalter und ihre Gedanken.

Der Einladung gefolgt waren Agenturleiter und ihre Kreativ-Teams, die nicht ohne Stolz vor „Ihren Plakaten“ für Erinnerungsfotos posierten. Zu den rund 90 Gästen zählten Christian Ludwig Attersee, Reinhard Bösenkopf und Mag. Lukas Leitner (Cayenne), Dr. Ingried Brugger (Bank Austria Kunstforum), Ing. Michael Braun sowie Walter Pistauer und Ing. Alexander Schramm von der Druckerei Gerin, Roswitha Hasslinger (Gallup Institut), Mag. Michael Himmer (Group M, Fachgruppe Werbung Wien), Mag. Roman Knotzer (Agrana), Susanne Koll (Omnicom Media), Mag. Dagmar Lang (Manstein Verlag), Ass.Prof. Mag. Dr. Dieter Scharitzer (Lehrgangsleiter WU Wien), Dr. Hartwig Schreiber (Erwo Pharma), Mag. Gerold Seidl (Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien), Michael Straberger (Straberger Conversations und Werberat), Mag. Stefan Szyszkowitz (EVN).

 

Ihren Kalender 2012 nahmen
- Gerhard Plakolm, Romain Berthet, Christoph Meier für Czerny & Plakolm;
- Rudolf Reisner für die Wirz Werbeagentur;
- Hedwig Zinöcker, Alan Galekovic für die 1010 Werbeagentur/red hot;
- Franz Merlicek, Roman Steiner, Arno Reisenbüchler, Stefan Öhner für Demner, Merlicek & Bergmann;
- Dr. Alfred Koblinger, für PKP BBDO;
- Alexander Zelmanovics für PUBLICIS;
- Christian Steinwender, Fritz Hauswirth für ideenwerk;
- Franz Gaiswinkler, Marco Peis, Christoph Peusz, Christian Homan für Euro RSCG Vienna;
- Christoph Sigel, Gernot Glasl, Lisa Hellwagner, Eva Werner, Pipio Busic für McCann Erickson;
- Hubert Goldnagl, Bernd Eischeid, Dieter Mattersdorfer für Young & Rubicam;
- Bernd Wilfinger und Stefan Kopinits für WIEN NORD
entgegen.

Aussender:
Gabriela Würth
EPAMEDIA Öffentlichkeitsarbeit
EPAMEDIA - EUROPÄISCHE PLAKAT-UND AUSSENMEDIEN GMBH
Leopold-Moses-Gasse 4
A-1020 Wien
www.epamedia.at

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