logo_medientageDie Österreichischen Medientage 2011: selbstbewusst mit diskursivem und anspruchsvollem Programm

Mut“ ist das Motto der 18. Österreichischen Medientage, die gemeinsam mit dem Online Day Austria vom 27. bis zum 29. September 2011 in der Wiener Stadthalle stattfinden. Mit Key-Note-Speakern, die in ihrer Karriere mehrmals Mut bewiesen haben: der deutsche Umweltkritiker und Philosoph, Club-of-Rome-Mitbegründer und Naturwissenschaftler Ernst Ulrich von Weizsäcker, der aufmüpfige Nicholas Carr, Kolumnist und international renommierter Blogger und Sachbuchautor, der Zeitungsmacher Bodo Hombach, für den Aufgeben oder Resignieren nicht im Wortschatz vorkommt, um lediglich einige Highlights zu zitieren. 

Noch mehr Qualität. Noch stärkere Konzentration auf Kern- und Zukunftsthemen, noch stärkere Verschränkung von Medien-, Marketing- und gesellschaftspolitischen Themen, um noch stärkeres Selbstbewusstsein gerade angesichts des tiefgreifenden Strukturwandels zu schaffen“, so Hans-Jörgen Manstein, Initiator der Österreichischen Medientage, der das Programm gemeinsam mit Horizont-Chefredakteur Sebastian Loudon entwickelt hat. Loudon ist auch ein Signal an eine neue Zielgruppe: „Wir wollen mit den Medientagen noch stärker jene jüngeren Zielgruppen ansprechen, die man gemeinhin als Potentials bezeichnet und die bereits Web- und Digital-Natives sind. Wir sehen die Medientage als Diskurs- und Thesenplattform für das Jetzt und die Zukunft, deshalb sprengen wir auch den Medien-, Marketing- und Advertising-Rahmen.“

Mut zieht sich als roter Faden durch alle Referate, Panels und Streitgespräche. Mut zur Phantasie, Mut zum Unternehmen, Mut zur Bildung – ein ganz wichtiges Thema für ein wissensbasiertes Land wie Österreich, Mut zur Entschleunigung in einer fragmentierten Welt der digitalen Raserei, Mut zur Kreativität und Mut zum Unbequemen.

Neben Themen wie Konvergenzen, New Media und Mobile Media sowie digitale Produktion stehen diesmal auch netzpolitische Fragen im Vordergrund. Kapazitätsgrenzen, energetischer Crash, Smart-Metering, Ende der Netzneutralität, Match der Carrier gegen die Contentmonopole.

Die tradierten Medien wissen, dass sie sich ändern müssen, und zwar nicht nur einmal, sondern, dass sie einem permanenten Revolvierungsprozess ausgesetzt sind, Mut zum Scheitern und zum Experimentieren aufbringen müssen. Das ahnen auch die Marketer und die Creatives. Dieser permanente Änderungs- und Anpassungsprozess wird bei den Medientagen auch für Dispute und überraschende Szenarien sorgen“, ist Manstein überzeugt, der auch heuer mit rund 3.000 Teilnehmern rechnet: „Die Straffung des Programms bei gleichzeitiger Verbreiterung des thematischen Ansatzes spricht wesentlich mehr Menschen als nur die Kommunikations- und Marketingfachleute an.“

Zu den Medientagen finden Specials statt: der schon etablierte Online Day Austria direkt anschließend, ein Workshop und Symposion zum Thema „Wert der Kommunikation“ von der Fachgruppe Werbung Wien und die Spezialmesse zu Migrationsmedien „MMM – MedienMesseMigration 2011“, die damit eine vollkommen neue Plattform erhält.

Alle wesentlichen Player und Institutionen der österreichischen Medien- und Kommunikationslandschaft sind als Partner und Sponsoren mit an Bord: Vom VÖZ bis zum PRVA, die großen Verlage und Telekommunikationskonzerne, die Medienwirtschaft und die Interessensvereinigungen. „Das ist uns wichtig. Schließlich sind die Medientage das einzige branchenübergreifende Fachereignis.“

 

Daten und Fakten
18. Österreichische Medientage mit Online Day Austria

Datum: 27. bis 29. September 2011
Ort: Wiener Stadthalle, Halle F
Vogelweidplatz 4
A-1150 Wien

 

Nähere Informationen: www.medien-tage.at

 

Aussender:
Mag. Svetlana Paunovic
Web: www.multiart.at

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